Bei Auslandsreisen gilt es viele Dinge zu beachten. Damit deine nächste (oder erste) Schweden-Reise keine bösen Überraschungen mit sich bringt, haben wir hier die fünf wichtigsten Dinge aufgelistet.

1: Euro? Fehlanzeige!

Obwohl Schweden ein Teil der EU ist, hat Schweden sich für eine eigene Währung entschieden: die schwedische Krone (SEK). Ein Euro entspricht 2015 ca. 9 schwedischen Kronen. Wer also nach Schweden reist, sollte sich rechtzeitig über Wechselkurs und Umtausch kümmern. Einige Läden in Schweden akzeptieren im übrigen auch Euros, doch sollte man sich darauf keineswegs verlassen. Dies ist zudem oft nur in den großen und touristisch stark frequentierten Städten wie Stockholm oder Göteborg der Fall.

 

2: Vieles ist teurer

Da das Einkommen der Schweden weit über dem der deutschen liegt sind Produkte in Schweden auch im Verhältnis teurer als in Deutschland. Wer also plant, länger zu bleiben sollte sich eindecken. Wer dann doch mal etwas einkaufen muss, kann eine der LIDL-Filialen aufsuchen- hier sind die Preise etwas näher an dem deutschen Niveau.

 

3: Vergesse „deutsche“ Höflichkeiten

Im deutschen siezt man fremde. Das tut man im Schwedischen nicht, es gibt praktisch nur eine Anrede: „du“. Außerdem können Phrasen wie das „Guten Abend!“ (God kväll) gerne Zuhause bleiben. Was im deutschen normal ist, ist in Schweden nämlich schon fast formal. Als ich eines Abends eine Schwedin mit „God kväll“ grüßte wurde ich bereits komisch gemustert. Immer gut beraten ist mit einem einfachen „Hallo“ (Hej).

 

4: Unterschätze niemals Kaffee!

Kaffee ist in der schwedischen Kultur überaus wichtig. Die fika(es schäme sich, wer unanständiges denkt!), also die Kaffeepause, gehört zur schwedischen Kultur einfach dazu. In Cafès und Restaurants findet man daher oftmals Kaffè zum påtår, also zum kostenfrei zum nachnehmen. Zum Kaffe darf natürlich die Kanelbulle nicht fehlen. Auch oft zu Kaffe gegessen: Kaffeost, ein spezieller Käse. Mehr zu Essen und Trinken in Schweden findest du im übrigen in diesem Rategeber.

 

5: Lasse dir nichts zu Schulde kommen

Gesetzesbrecher haben in Schweden keinen Spaß: die schwedischen Gardinen frohlocken dort wahrlich früher als in Deutschland. Strafen fallen erheblich schärfer aus als in Deutschland. Vor allem das Trinken am Steuer kann schmerzhaft werden: von Strafen, Fahrverbot bis hin zu Gefängnis kann man je nach Schwere alle Strafen austesten. Daher gilt: in Schweden genauso verhalten wie man es gelernt hat- dürfte also sowieso niemanden betreffen. Mehr zu den Gesetzen in Schweden findest du hier.

About Henrik Stamm

Perfektionist, Querdenker, Schreiberling, Spaßvogel, Schweden-Süchtiger und Technik-Fetischist. In der Freizeit programmiere ich gerne Apps für Android, koche oder höre Musik.

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